Logo der Bayerisch-Oberösterreichischen Landesausstellung 2012 in Burghausen, Braunau und Mattighofen. Drei Schachfiguren auf einer Landkarte. Eine stehende Schachfigur mit dem bayerischen Löwen und den weiß-blauen Rauten. Eine zweite stehende Schachfigur mit dem österreichischen Adler und rot-weiß-roten Streifen. Die dritte Schachfigur liegt .

2012

Verbündet Verfeindet Verschwägert. Bayern und Österreich.

Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung 

An drei verschiedenen Ausstellungsorten (Burghausen, Braunau, Mattighofen) veranstalteten der Freistaat Bayern und das Land Oberösterreich eine gemeinsame Landesausstellung zur Geschichte Bayerns und Österreichs.

Sie dokumentierte die vielschichtigen Beziehungen zwischen Bayern und Österreich unter besonderer Berücksichtigung der politischen, sozialen und kulturellen Aspekte, die sich durch das Wirken von Habsburgern und Wittelsbachern diesseits von Inn und Salzach ergeben haben. Im Mittelpunkt der Ausstellung in den Räumen des Stadtmuseums stand der Zeitraum vom 8. bis zum 14. Jahrhundert, der mit herausragenden Exponaten dargestellt wurde.

Plakat der Sonderausstellung Stadt Porträt Burghausen, 2009. Ein Soldat der Burghauser Garnison, eine Frau in der Mode des 19. Jahrhunderts. Im Hintergrund Industrie, im Vordergrund die Burganlage.

2009

Stadt Porträt Burghausen – Gesichter einer Stadt

Frühzeit der Burg und Stadt – Herzogstadt – Haupt- und Regierungsstadt – verarmte Kleinstadt – erfolgreiche Industriestadt

In diese fünf so unterschiedlichen Kapitel kann die Geschichte der Stadt Burghausen eingeteilt werden. Die Sonderausstellung präsentierte am Beispiel von ausgewählten Burghauser Persönlichkeiten und ihren Biografien in 12 großen Schwerpunktthemen jeweils eine Epoche der Stadt. Mit dieser Ausstellung verabschiedete sich das Stadtmuseum in die Umbauphase für die Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung.

Plakat für die Sonderausstellung Religiöse Volkskunst aus Altbayern, 2008. Sie wurde im Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal gezeigt.

2008

Klosterarbeiten und Votivgaben – Religiöse Volkskunst aus Altbayern

Weihnachtsausstellung im Textil- und Rennsportmuseum von Hohenstein-Ernstthal, der Partnerstadt Burghausens

Die Ausstellung führte den Besucher in eine Welt, in der sich tief verwurzelte Religiosität und Volksfrömmigkeit in Gegenständen und Handlungen niederschlägt, deren Form zuweilen eine Mischung aus Brauchtum, naturmagischen Vorstellungen und kirchlichen Vorgaben ist. Die Exponate gaben einen Einblick in das von Religion durchdrungene und erfüllte Leben der bayerischen Bevölkerung vom 18. Jahrhundert bis heute.

Titelbild Prospekt der Sonderausstellung 325 Jahre Englische Fräulein, 2008. Porträt der Ordensgründerin Maria Ward.

2008

325 Jahre Englische Fräulein – „Zu nutz der lieben jugendt hießiger statt“

Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die Geschichte des Burghauser Instituts und seiner Schwestern, die seit der Klostergründung 1683 bis in das 20. Jahrhundert hinein die einzigen Schulen für Mädchen in Burghausen unterhielten. Zudem fertigten sie kunstvolle Klosterarbeiten und Reliquienfassungen und führten eine erfolgreiche Klosterapotheke.

Plakat der Sonderausstellung Maximilian Liebenwein, 2007. Frau in schwingendem rotem Kleid mit Lorbeerkranz auf dem Kopf und in der Hand.

2007

Maximilian Liebenwein

Ein Jugendstilmaler zwischen München und Wien

Die bisher umfangreichste Werkschau des in Wien geborenen Künstlers Maximilian Liebenwein fand 2006 in Linz und Steyregg (Oberösterreich) und 2007 in Burghausen statt. Die Burghauser Sonderausstellung präsentierte über 300 Arbeiten des Künstlers im Stadtmuseum und in den ehemaligen Wohnräumen des Künstlers im Liebenweinturm auf der Burg. Sie gab einen Einblick in das vielseitige Schaffen des Künstlers, das von einem umfangreichen malerischen Werk über Zeichnungen, Buchillustrationen und Exlibris bis hin zur Möbelgestaltung reicht.

Titelbild Prospekt der Sonderausstellung Ruhe Sanft, 2006. Der Umgang mit Tod, Trauer und Gedenken.

2006

Ruhe sanft

Der Umgang mit Tod, Trauer und Gedenken

In einer Gemeinschaftsproduktion mit dem Museum für Sepulkralkultur Kassel widmete sich die Ausstellung der Konfrontation des Menschen mit Sterben und Tod. Eine Grenzsituation, für die der Mensch zu allen Zeiten verbindliche Handlungen geschaffen hat, um mit Gefühlen von Trauer, Angst, Unsicherheit und Ratlosigkeit besser umgehen zu können.

Einladungskarte für die Sonderausstellung Der Burghauser Maler Albert Figel, 2005. Portätfoto des bärtigen Malers im Alter von etwa 50 Jahren.

2005

Der Burghauser Maler Albert Figel (1889 – 1954)

Die Ausstellung gab einen Einblick in das künstlerische Schaffen des Burghauser Malers Albert Figel, der die letzten 11 Jahre seines Lebens in Burghausen verbrachte. Abgesehen von zahlreichen Porträts sind seine Werke ausschließlich der religiösen Kunst gewidmet. Er fertigte Glasfensterentwürfe, Altarbilder und Andachtsbilder. Viele von ihnen wurden als Gebetbuchbildchen vom Verlag Ars Sacra herausgegeben

Einladungskarte für die Sonderausstellung Meine Mona Lisa, 2005. Zeichnung eines Frauengesichtes.

2005

Meine Mona Lisa

Die „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci im Louvre in Paris ist der Inbegriff hoher Kunst und verkörpert in sich als Einzelobjekt die gesamte Sammlung des Louvre. Der Burghauser Ausstellung lag die Überlegung zugrunde, dass ein jeder gleichsam eine persönliche Mona Lisa besitzt. Burghauser stellten ihr „Lieblings-Kunstwerk“ zur Verfügung, erzählten in kurzen Texten die Geschichte der Objekte und erklärten, warum diese für sie ihre persönliche Mona Lisa sind.

Blau-grüne Einladungskarte für Sonderausstellung Salzach 2004. Auf den Spuren eines Flusses.

2005

Die Salzach – Auf den Spuren eines Flusses

Im Rahmen der Bayerischen Landesgartenschau veranstaltete das Stadtmuseum eine Sonderausstellung über die Salzach – ihre Entstehung, ihre Bedeutung als Handelsstraße, vor allem für Salz und ihre Rolle als Grenzfluss. Die Entdeckung des Flusses zu Freizeitzwecken und für den Sport sowie ihre Bedeutung für die Natur und Umwelt rundeten die Ausstellung ab.

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2003

Bilder für die Kirche

In der einst reich mit Bildern ausgestatteten Studienkirche St. Josef in Burghausen ist nur noch das Raumgefüge geblieben. Gerade diese Leere bietet einen Ausstellungsraum für großformatige religiöse Bilder, die ursprünglich im Zusammenspiel von Altaraufbauten und dekorativen Rahmenumfassungen ein Gesamtkunstwerk bildeten. Die Präsentation von Altarbildern des 17.-19. Jahrhunderts in diesem Raum ermöglichte, die über alle Zeiten bestehende künstlerische Kraft und Aussage des Kunstwerks verstärkt wahrzunehmen.

Einladungskarte für Sonderausstellung Aug in Aug 2003. Ein Selbstporträt des Malers Johann Nepomuk della Croce und ein Selbstporträt des Malers Hans Jürgen Kallmann.

2003

Aug in Aug

Porträts von della Croce und Kallmann

Die Sonderausstellung zeigte eine Gegenüberstellung von Porträts des Burghauser Barockmalers Johann Nepomuk della Croces, seines Sohnes und Enkels (18./19. Jahrhundert) und des Porträtmalers Hans Jürgen Kallmann (20. Jahrhundert). Sie alle porträtierten die „Eliten“ ihrer Zeit. Ihren Bildnissen verliehen sie individuelle Züge, die einen Blick „hinter die Fassade“ voraussetzten.

Titelbild Prospekt der Sonderausstellung Herzogin Hedwig, 2002. Porträt von Herzogin Hedwig mit einer Taube in der Hand.

2002

Herzogin Hedwig – Ihr Leben in Burghausen nach der Landshuter Hochzeit

Sonderausstellung anlässlich des 500. Todestages der Herzogin Hedwig 

Nach der Hochzeit mit Herzog Georg dem Reichen von Bayern-Landshut 1475 lebte die Herzogin bis zu ihrem Tod 1502 auf der Burg Burghausen. Die Ausstellung präsentierte erstmalig alle Objekte, die von Hedwig überliefert sind. Dem spätmittelalterlichen Alltagsleben Hedwigs auf der Burg war ein Großteil der Ausstellung gewidmet. Hedwig stand an der Spitze eines beachtlichen Hofstaates, zu dem nicht nur Hofmeister/in, Hofdamen und Edelfräulein zählten, sondern auch ein Hofnarr und ein Hofzwerg. Die Ausstellung gab einen Einblick in das annehmliche Leben der Herzogin und ihrer Töchter auf der Burghauser Burg, einem der bedeutendsten Fürstenhöfe zu der Zeit des Spätmittelalters.

Plakat Sonderausstellung Horst Stauber, 2001. Zwei blaue Glasschalen.

2002

Horst Stauber
Böhmen und Mehr – Schiffe aus Glas

Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit den Festspielen Europäische Wochen Passau

Im Zentrum von Horst Staubers Schaffen steht die klare, schlichte, auf das Wesentliche reduzierte Form, in dieser Sonderausstellung in der Aussage von „Schiffen aus Glas“. Der Titel „Böhmen und Mehr“ verweist auf die Herkunft des Künstlers und die für seine Entwicklung als Glaskünstler und „Glas-Handwerker“ prägenden Orte. Nicht zuletzt verbinden die schiffbaren Flüsse Salzach und Inn Ausstellungsort und Lebensraum des Künstlers.

Aquarell aus der Sonderausstellung mit Bildern von Hans Reiffenstuel, 2001. Hausdächer und Kirchturm.

2001

Hans Reiffenstuel (1894-1980) – die Jahre von 1919 bis 1960

Neben Porträts, Pflanzenstudien und Landschaften zeigte die Ausstellung erstmals 21 Aquarelle, die in Burghausen entstanden sind. Diese Werke – darunter auch Stadtansichten – begründeten den frühen Ruhm des Malers, der einen Teil seiner Kindheit und Jugend an der Salzach verbrachte. Hier entwickelte er sein zentrales Sehgesetz: Der Maler sieht sich dem jeweiligen Motiv nicht gegenüber, sondern ist mittendrin.

Titel des Ausstellungskataloges Helmbrecht. Sonderausstellung 2001

2001

Helmbrecht – Vom mittelalterlichen Versepos zum Burghauser Freilichtspiel

Sonderausstellung anlässlich der Neuinszenierung des „Helmbrecht“ vom Theaterhof Priessenthal

Die mittelhochdeutsche Verserzählung „Helmbrecht“ des Dichters Wernher der Gartenaere aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts, die damalige Gesellschaft mit ihrer Ständeordnung und die Stadt Burghausen zu jener Zeit bildeten einen Schwerpunkt der Ausstellung. 1928 schrieb Eugen Ortner eine Bühnenversion des Dramas. Sie diente als Grundlage für die Burghauser Meier-Helmbrecht-Spiele in den Jahren 1932 – 1989. In der Kunst beschäftigten sich vor allem Maximilian Liebenwein und Josef Hengge mit diesem Thema.

Einladungskarte für die Sonderausstellung Feste feiern in Burghausen, 2000. Tanzendes Paar, darunter die Silhouette der Burg.

2000

Feste feiern in Burghausen

Passend zum Milleniumsjahr 2000 präsentierte das Stadtmuseum Feste und Feiern aus der Burghauser Vergangenheit: Religiöse Feste der Barockzeit, Familienfeste wie Hochzeit und Taufe, militärischpatriotische Feiern der in Burghausen stationierten Garnison, Landwirtschafts- und Volksfeste des 19. Jahrhunderts, Schützenfeste und die berühmten Wöhrsee-Feste des 20. Jahrhunderts.